Realitätsnahe Notaufnahme EMERGE
Die virtuelle Lern- und Trainingswelt mit 50 realen medizinischen Fällen
EMERGE; Virtuelle Notaufnahme für die medizinische Ausbildung
Ausgangslage
Die Arbeit in einer Notaufnahme erfordert sichere Entscheidungen unter Zeitdruck. Besonders für angehende und noch unerfahrene Ärztinnen und Ärzte ist es herausfordernd, komplexe Situationen zu erfassen und mehrere Fälle gleichzeitig zu betreuen. Die dafür benötigten medizinischen und organisatorischen Fähigkeiten lassen sich durch traditionelle Unterrichtsformen nur begrenzt vermitteln.
Zielgruppe
Medizinstudierende sowie junge Ärztinnen und Ärzte, die ihre medizinischen Entscheidungsprozesse und organisatorischen Fähigkeiten für den Einsatz in der Notaufnahme trainieren möchten.
Lösung
In Kooperation mit Prof. Dr. med. Tobias Raupach von der Universitätsmedizin Göttingen haben wir die virtuelle Trainingsumgebung EMERGE entwickelt. In einer simulierten Notaufnahme können Lernende komplexe Behandlungssituationen realitätsnah üben.
Das Training umfasst differentialdiagnostische Entscheidungen, grundlegende Schritte der Therapieeinleitung und die Priorisierung gleichzeitig auftretender Notfälle. Die medizinische Konzeption und die Inhalte stammen von Prof. Raupach. Ein integrierter Editor ermöglicht es, eigene Fälle zu erstellen und bestehende anzupassen. Quelle: EMERGE
Technologie
Interaktive 3D-Simulation einer Notaufnahme mit medizinischen Fallszenarien und einem integrierten Fall-Editor. Die virtuelle Umgebung kann an die Räumlichkeiten einer konkreten Notaufnahme angepasst werden. Quelle: EMERGE
Branche
Gesundheitswesen und medizinische Aus- und Weiterbildung; mit Schwerpunkt auf Notfallversorgung und simulationsbasiertem Lernen.
Ergebnis
Mit EMERGE steht eine virtuelle Trainingsanwendung zur Verfügung, in der Lernende medizinisches Wissen anwenden und den Umgang mit Zeitdruck und parallelen Behandlungsaufgaben üben können. Die Website beschreibt einen Umfang von 50 medizinischen Fällen sowie eine mobile Version für selbstständiges Training. Quelle: EMERGE
Übertragbarkeit für ähnliche Unternehmen
Der Ansatz bietet Anknüpfungspunkte für Universitätskliniken, medizinische Fakultäten und Krankenhäuser, die ihre Ausbildung um praxisnahe Simulationen ergänzen möchten. Anpassbare Fälle und virtuelle Räumlichkeiten ermöglichen die Ausrichtung auf unterschiedliche Ausbildungsziele und klinische Abläufe.
Für eine Übertragung müssen medizinische Inhalte, Behandlungspfade und organisatorische Anforderungen auf die jeweilige Einrichtung abgestimmt werden.
Kundenstimmen

"PatientZero Games ist ein zentraler Partner für unsere online Projekte. Wir schätzen die zuverlässige und schnelle Entwicklung individueller App- und Softwarelösungen."
Prof. Dr. Steffen Moritz, Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfWeitere Eindrücke
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Das hängt davon ab, wie tief Nutzer eintauchen sollen und wie viele Menschen Sie erreichen wollen. AR blendet Inhalte in die reale Umgebung ein, in echten Größenverhältnissen und ohne Abschottung: Man sieht weiterhin sein Gegenüber. Das eignet sich für Produktvorstellungen und für Anweisungen direkt am Objekt, etwa wo ein Werkzeug angesetzt wird. VR schafft die stärkste Immersion, ist aber aufwendiger. 3D im Browser erreicht die meisten Menschen mit der niedrigsten Einstiegshürde.
Weniger, als die meisten denken. Das Gehirn stellt sich sehr schnell auf neue Umgebungen ein, auch wenn sie nicht fotorealistisch aussehen. Realismus entsteht in VR vor allem durch stimmige Größenverhältnisse, Geräusche und das Zusammenspiel aller Sinne, die die Realität überschreiben, nicht allein durch die Grafik. Fotorealismus kostet dagegen Performance, die heutige VR-Brillen kaum hergeben.
In vielen Fällen ja; es kommt darauf an, was die Anwendung leisten soll. Der Molding Expert etwa ist für VR entwickelt, ließe sich technisch aber auch auf anderen Plattformen betreiben. Dabei gibt es Abstriche: Funktionen, die speziell für AR oder VR gebaut sind, lassen sich nicht eins zu eins übertragen. Die größte Hürde ist die Performance, vor allem die Abwärtskompatibilität zu schwächerer Hardware.
Das hängt vom Projekt ab. Im virtuellen Trainingscenter PortSkill 4.0 können beliebig viele Nutzer gleichzeitig durch den Hafen gehen, eine feste Obergrenze gibt es nicht. Bei NovaTreat ist die Teilnehmerzahl dagegen auf die jeweilige Gruppengröße begrenzt. Wie viele Menschen eine Anwendung gemeinsam trägt, legen wir passend zum Einsatzzweck aus.
Ja. Unsere Anwendungen sind flexibel aufgebaut und lassen sich mit bestehenden Systemen und mit anderen Anwendungen verbinden. Ein Kunde aus dem Hafenumfeld plant zum Beispiel einen zentralen Hub, über den Nutzer aus einer Anwendung heraus auf alle weiteren Projekte zugreifen. Für den TÜV Süd wurden Anwendungen in ein LMS eingebunden. Welche Anbindung sinnvoll ist, klären wir gemeinsam mit Ihrer IT.
Ja. Ihr Corporate Design lässt sich sowohl in die 3D-Welten als auch in Bedienoberflächen und UI-Elemente einbinden, auch in Welten, die bereits erstellt sind.
Ein typisches Projekt braucht sechs bis acht Monate Entwicklungszeit. Unter drei Monaten ist kaum ein Projekt realistisch; bei großem Umfang werden es bis zu zwölf Monate, dann meist mit Pausen, in denen Inhalte oder Freigaben ausstehen. Wie lange es konkret dauert, hängt auch davon ab, wie viele Menschen am Projekt arbeiten. Der größte Zeitfaktor am Anfang sind Anforderungen oder Dokumentationen, die noch nicht klar oder festgehalten sind; sie gemeinsam zu schärfen, ist Teil des Projekts.
Typische Projekte liegen häufig zwischen 20.000 und 60.000 Euro. Größere Projekte liegen in der Regel im sechsstelligen Bereich. Der Preis hängt weniger von der Plattform ab als von Projektumfang und Komplexität der Interaktionen. Den größten Kostenunterschied macht das Testing: AR- und VR-Anwendungen brauchen wegen des Datenhandlings deutlich länger als klassische 3D-Anwendungen. Wir arbeiten mit einer festen Produktionspipeline und optimieren auf die Balance zwischen Grafikqualität und Performance auf der Zielhardware.
Nach dem Konzept arbeiten wir in festen Jour-fixe-Terminen im Ein- bis Zwei-Wochen-Takt. Meilensteine und Feedbackrunden legen wir vorab gemeinsam fest, Prototypen testen wir früh mit Ihnen. Wichtig ist, dass Inhalte und Informationen von Ihrer Seite möglichst vollständig vorliegen. Mit guter Vorbereitung und Planung inklusive Puffer werden Zeitpläne und Meilensteine bestmöglich eingehalten.
Persönlich und direkt. Am Anfang steht eine Kennenlernphase, und die Menschen, mit denen Sie dort sprechen, setzen Ihr Projekt später auch um. Weil unsere Projekte überschaubar sind, haben meist alle Beteiligten echte Lust auf die Sache. Der Umgang ist unkompliziert, flexibel und nicht steif, die Arbeit trotzdem fachlich fundiert: spielerisch, aber kompetent.
Darum müssen Sie sich nicht allein kümmern: Die passende Hardware klären wir gemeinsam mit Ihnen und liefern sie mit; sie ist Teil unseres Angebots. Dabei richten wir uns nach den Vorgaben Ihrer IT und übernehmen die technische Umsetzung.
Unsere Anwendungen sind wartungsarm; auf Wunsch bieten wir Wartungsverträge an. Was konkret anfällt, hängt vom Typ ab: Eine App im Store braucht etwas anderes als eine Stand-alone-VR-Anwendung. Das Deployment übernehmen wir. Wer möchte, kann die Anwendung auch selbst veröffentlichen und betreiben. Laufende Kosten entstehen etwa für Entwicklerkonten wie bei Apple; der Wartungsaufwand richtet sich nach der Größe des Projekts.
Mit der wissenschaftlichen Methode; alles andere bleibt Behauptung. Belastbar wirdeine Aussage erst, wenn sie vorab registriert, gegen eine Vergleichsgruppe und miteiner etablierten Messgröße geprüft und anschließend unabhängig ausgewertet undveröffentlicht wird. Für unsere Mixed-Reality-Expositionstherapie bei Zwangsstörungenist genau das gemacht worden: [randomisierte kontrollierte Studie in JAMA NetworkOpen, 2025] – https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2834260
Am weitesten ist der Bereich Angststörungen und Zwänge: Hier lässt sich XR gut in bestehende Therapiekonzepte integrieren. Die eigentliche Lücke liegt nicht in der Technik, sondern in der Verbreitung. Es existieren viele Anwendungen, die Therapeutinnen und Therapeuten nie gebündelt angeboten werden. Was fehlt, ist Distribution und Aufklärung, etwa eine Art Research Store, über den vorhandene Anwendungen auffindbar und nutzbar werden.
Patientendaten werden verschlüsselt und pseudonymisiert verarbeitet: Inhalte lassen sich keiner konkreten Person zuordnen.










